Kannibalismus
Posted on August 9, 2010
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Den Kannibalen zum Frass vorwerfen? Damit kann man heute vielleicht noch kleinen Kindern Angst einjagen. Erwachsene wissen, dass Kannibalismus längst ausgestorben ist. Oder nicht?!
Fremde Völker. Kulturen. Caniba oder Canima aus Bohio trieben selbst Kolumbus Angstschweiß auf seine Stirn. Diese wurden von den Bewohnern der Westindischen Inseln als einäugige, grausame Bestien der Natur bezeichnet, die Menschenfleisch fressen.
Hinter den Bezeichnungen Caniba oder Canima steckte nichts Anderes als ein Indianerstamm, der sich selbst diesen Namen gab. Die Magie dieses Stammes trug furchterregende Früchte und der Name verbreite sich über ganz Europa. Man nannte sie: Menschenfresser!
Zwischen Opfergaben und Größenwahn
Es gibt viele arten von Kannibalismus. Selbst Tiere sind mitunter kleine Kannibalen und sind sich dessen nicht einmal richtig bewusst. Unterschiede liegen in aktivem und passiven Kannibalismus. Bei Tieren findet man Letzteres häufiger. Aktiv bedeutet: jagen, töten und sofort verspeisen. Passiv hingegen ist das gezielte Abwarten bis die Beute verendet, um sich dann an ihr zu laben. Dieses Verhalten findet man nicht nur bei Geiern.
Menschenopfer kamen bei Naturvölkern sehr oft vor. Man wollte die erzürnten Götter milde stimmen, darum wurden Menschen, Tiere geopfert. Alles in der naiven Hoffnung auf bessere Zeiten, bessere Ernte, bessere Zukunft!
Verschiedene Sekten praktizierten Kannibalismus. Diesen war nichts abscheulich genug und so ist es gut, dass viele aufflogen und vernichtet wurden. Die guten News bestätigen, dass man heutzutage nicht mehr auf echte Kannibalen stößt. Diese Information beruhigt enorm.
Meine persönliche Meinung
Kannibalismus wird in der Tierwelt immer existieren und nur dort gehört es auch hin. Menschen können denken und sollten ihren Nächsten nicht zum Fressen gern haben. Wer sich heute Menschen verspeist gehört eingesperrt und therapiert. Denn über Leichen gehen kann nicht gesund sein! Menschenfresser ade!
Mehr zum Thema Kannibalismus findet Ihr hier.
Sonnige Grüße sendet Euch
Barbara
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Seit langer Zeit bin ich davon überzeugt, dass es Dinge zwischen „Himmel und Hölle“ gibt, die man nicht erklären kann.